Straßeninfrastruktur

Straße und Umfeld sind so zu gestalten, dass Fehler der am Verkehr Teilnehmenden keine fatalen Folgen haben. Dies liegt nicht in der Kompetenz der einzelnen Verkehrsteilnehmerin und des einzelnen Verkehrsteilnehmers, sondern ist vielmehr Aufgabe

• der Behörden und
• der Politik.

Denn ein sicheres Straßennetz ist ein unabdingbarer Bestandteil unserer Gemeinde. Wir müssen aus Sicht der Verkehrsteilnehmer denken und nicht aus der der Verkehrsmittel. An erster Stelle steht der Mensch und nicht die  Flüssigkeit des Verkehrs.

Wenn sich beispielsweise Kinder sicher auf öffentlichen Wegen und Plätzen bewegen können, fühlen sich Eltern wohl. Flächen, die für Kinder sicher sind, sind daher auch Flächen, auf denen sich Eltern gerne aufhalten. Dies gilt auch für die Bedürfnisse älterer Menschen, deren Zahl künftig zunehmen wird.Die Verkehrssicherheit ist ein Schlüssel, um den Anteil der Fußgänger auf öffentlichen Straßen und Wegen zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.

Davon profitieren auch der Einzelhandel und die Gastronomie. Verkehrssicherheit ist nicht allein eine Frage des Geldes! Der dazu notwendige Umbau der Verkehrsinfrastruktur ist nicht zum Nulltarif zu haben. Allerdings gibt es auch weniger kostenintensive Maßnahmen, um eine verkehrssichere Infrastruktur zu fördern. Es muss nicht zwangsläufig in Verkehrsanlagen und neue Verkehrszeichen investiert werden.

Ich werde ein Netzwerk „Verkehrssicherheit“ gründen.

Darin wird es eine regelmäßige Kommunikation mit

Pädagogen,
• Straßenverkehrsbehörde,
• Polizei,
• Bauamt,
• Elternvertreter,
• Seniorenbeiräte,
• Vereine,
• Einzelhandel,
• und Unternehmervertreter aus Handwerk und Gewerbe etc.

geben.

Berührungspunkte sind mehr als reichlich vorhanden, da alle genannten zumindest mittelbar Vorteile aus einer verbesserten Verkehrssicherheit ziehen.